Posted in 20.10.2011 ¬ 17:34h.sschwenkComments Off
Corporate Publishing ist mittlerweile auch im digitalen Zeitalter angekommen. Zumindest lassen die Großen der Branche das den Konsumenten glauben.
Stellen Sie sich doch einmal vor, dass Sie morgens am Frühstückstisch in Ihrer Zeitung blättern und permanent das Gefühl haben, dass die Marmelade die einzelnen Seiten beim Umblättern miteinander verklebt hat. Ach so, es steht keine Marmelade auf dem Tisch und manche Seiten sind an den Rändern miteinander einfach verklebt, so dass schon der Inhalt auf der ersten Doppelseite nicht mehr sichtbar wird. Erst nach mehrmaligem Vorwärts- und Rückwärtsblättern gibt die Doppelseite ihren Inhalt preis.
Oder Sie suchen verzweifelt die Seite Nummer 10 und haben dabei nicht beachtet, dass ab Seite 6 nicht mehr von rechts nach links sondern von unten nach oben umzublättern ist.
Alles Nonsens?
Dann sehen Sie sich doch mal die aktuellen Online-Magazine genauer an. Ein Graus, was sich dort abspielt. Komplizierter geht es kaum und die Performance ist bei Online-Zugriffen derart schlecht, dass man einfach keine Lust mehr hat auf die nächste Seite zu wischen.
Auch das Laden von 400 MB großen Magazinen macht unterwegs einfach keinen Spaß. Man hat den Eindruck, dass ein Magazin erst dann wirklich cool ist, wenn die Bedienung der App auch nach dem zwanzigsten Durchlesen immer noch neue und bis dato noch nicht entdeckte Informationen zu Tage fördert.
Bitte liebe CP-ler, baut vernünftige, performante und einfach zu bedienende Magazine im Zeitalter des “i”. Wir wollen Informationen und das möglichst schnell ohne “double-swipe-out-extra-long-five-finger-pinch”. Wir haben keine Lust, unsere Touchscreens erst vollständig verschmieren zu müssen, um an die Inhalte zu gelangen.
Posted in 02.10.2011 ¬ 14:00h.sschwenkComments Off
Es ist doch immer wieder erstaunlich, was so manch renommierte Marketing-Agenturen zu leisten im Stande sind. Eben lesen ich bei fischmarkt.de einen sehr interessanten Beitrag über den Werbeirrsinn bei Media Markt. Ich bin nun wirklich kein Marketing-Experte, die Schlussfolgerungen des Autors erscheinen mir jedoch logisch.
Dennoch wollte ich mir ein eigenes Bild über die Situation verschaffen und surfe mit meinem iPad die Seite von Media Markt an.
Schade auch, denn ich hätte gerne positive Aspekte der neuen Kampagne entdeckt. Bei mir bleibt jetzt stattdessen der Eindruck zurück:
“Wir quatschen nicht über den klarsten Preis. Wir beweisen ihn.”
Posted in 05.11.2010 ¬ 15:46h.sschwenkComments Off
Als Inhaber von calileo it-consulting bin ich derzeit auf der Suche nach einer studentischen Hilfskraft für den Bereich “Web-Programmierung”. Das vollständige Stellenangebot kann hier geladen werden. Tweet
Posted in 15.10.2010 ¬ 07:31h.sschwenkComments Off
Ich sehe ihn noch genau vor mir, den Startup-Screen von Windows 1.01. Ich saß mit Komilitonen im PC Raum meiner Fachhochschule und wir programmierten gerade in Pascal an einer Prime unter UNIX ein Chat-Programm. In dem Raum befanden sich neben den “Green-Screens” des Mehrbenutzersystems auch diverse PCs mit 10 MB Festplatte und 5 1/4 Zoll FDD. Die FH hatte neben den monochromen Displays, die größtenteils mit Hercules Grafikkarten ausgestattet waren, 2 Farbdisplays mit CGI-Grafikkarten.
Ich setzte mich vor einen dieser PCs mit Farbdisplay und entdeckte irgendwo in den Untiefen des Usenets ein Verzeichnis mit dem Namen Windows. OK, dachte ich mir, her damit und einfach mal win.com aufrufen und abwarten, was passiert:
Der Kommentar meiner Komilitonen war:
“Was ist denn das für ein Schrott? Wer braucht dennn so einen Quatsch? Kümmere dich lieber um die Weiterentwicklung unseres Chat-Programms. Das komische Windows-Zeugs interessiert doch keine S..”.